© 2016 Katharina Proch

  • Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden

Planet in Change

Aktualisiert: März 27


Seit vielen Jahren beschäftige ich mich creativ am Computer. Ein besonderes Thema greife ich immer wieder auf. In dieser Arbeit befasse ich mich mit der kosmischen Ordnung im Weltall, der Veränderung unserer Erde und den damit verbundenen klimatischen Folgen.

Es sind viele Fragen, die sich mir stellen: Wie ist unsere Erde entstanden und was gibt es noch für ausserirdische Lebensformen? Und wenn solche existieren wie sehen die Bewohner auf diesen Planeten aus. Was geschieht mit unserer Erde und uns in der Zukunft?

Die Kosmologie ist eine äusserst spannende Wissenschaft. Wir Menschen wissen noch wenig und doch schon Einiges.

Dieses hochaktuelle Thema ist mit erheblichen Spekulationen verbunden und sehr emotional. Bisweilen schürt es Ängste und ist doch voller Faszination und Poesie. In der Welt der Planeten herrscht ein ständiges Entstehen und Vergehen. Sie beflügelt unsere Fantasie, wirft aber auch viele Fragen auf, die schlussendlich niemand befriedigend beantworten kann.

Wird unsere Erde einst verglühen, ausgehend von einem Brandherd, einem globalen Feuer?


Wird sie vernichtet durch Überschwemmungen, dem Anstieg der Meere?


Wird sie in ewiger Dunkelheit versinken?


Im Eis erstarren?




Können wir einen Kometeneinschlag überstehen?


In der Kosmologie (Lehre von der Welt) geht man davon aus, das der Beginn des Kosmos und die Entstehung der ersten Sterne durch einen Urknall vor ca. 13.8 Milliarden Jahren entstanden.

Einstein beschrieb ihn in seiner Relativitätstheorie als eine gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität.


Unser Universum expandiert seit diesem Zeitpunkt mit wachsendem Tempo. Die Forscher sind ratlos und nennen diese ungeheure Kraft"Dunkle Energie".


Noch entstehen Myriaden neuer Sterne ständig, das Weltall

dehnt sich aus.


Doch man nimmt an, dass die Anziehungskraft der Materie

dem entgegen wirkt und diese Ausdehnung abbremst.


Das könnte bedeuten, dass irgendwann das Weltall wieder

schrumpft falls es nicht bis in alle Ewigkeit weiterwächst

weil zu wenig bremsende Materie vorhanden ist



Wenn sich aber das Universum weiterhin beschleunigt ausdehnt werden irgendwann einmal alle Galaxien aus unserem Gesichtsfeld verschwinden und unsichtbar werden.



Dann würde das All in Dunkelheit versinken. Nicht einmal das Licht könnte diese durchbrechen und Botschaften senden.


Dieser Zeitpunkt könnte in 100 Milliarden Jahren geschehen wenn unsere Erde zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existiert.



Die Verteilung der Galaxien, die sog. Galaxienhaufen mit grossen Leerräumen, ist physikalischen Gesetzen unterstellt.



300 000 Jahre nach dem Urknall, als das Universum etwa

ein Tausendstel der heutigen Grösse besass, ist der Zeitpunkt,

zu dem das Weltall tranparent wurde.


Vorher bestand es aus undurchsichtigem, ionisiertem Gas.



Von den Millionen oder Milliarden Planeten die im All existieren

gleicht keiner dem anderen.


Viele, die ihr Licht zur Erde senden, sind längst erloschen oder von einem schwarzen Loch verschlungen worden.


Unsere Augen können lediglich die Energie des Lichts messen, die von einem Planeten reflektiert wird.


sog. rote Zwerge (erdähnliche Planeten) sind extrem langlebig - bis zu einer Billion Jahre.



Unser Sonnensystem bewegt sich wellenförmig um das

Zentrum der Milchstrasse.



Satelliten suchen dunkle Materie, die unserer Erde gefährlich

werden können und vermutlich schon einmal Leben auf unserem

Planeten ausgelöscht haben ( Dinosauriersterben), aber so den

Aufstieg der Säugetiere erlaubte.










Dunkle Materie sammelt sich in Form dünner Scheiben in der Milchstrasse an.





Wenn unser Sonnensystem auf seiner Bahn diese hypothetische Scheibe aus dunkler Materie kreuzen würde so wären wir für viele Millionen Jahre der Schwerkraft dieses Stoffes ausgesetzt.

Dies könnte vielleicht Kometen und Asteroiden am Rande des Sonnensystems aus der Bahn werden.

Wir können nur erahnen was die Zukunft uns bringen wird.




Im Schöpfungsakt, wie auch in der Vernichtung liegt eine visuelle Schönheit, die mich in dieser Arbeit reizt. Sie ist visionär, in keiner Weise wissenschaftlich untermauert, vielmehr poetischer Natur.


Die Bilder sind in der Grösse 50 x 50 cm zu haben und auf Aludibond aufgezogen.

Einige dieser Arbeiten waren in der Ausstellung "Aemtler Künstler" in Affoltern am Albis, im Oktober 2016 zu sehen.








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