• Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden

Homeschooling-Winter und Schnee Teil 5

Aktualisiert: Juli 26


an der Reppich beim Türlersee


Über Nacht kam der grosse Schnee, den es so heftig schon lange nicht mehr gab und es hat mich gereizt, wieder einmal ein winterliches Aquarell zu erstellen.

Es zieht mich immer wieder an den Türlersee und die Reppich, die den See durchfliesst. Sie ist dort besonders verwunschen und geheimnisvoll. Die schweren Schneemassen drücken jetzt die Äste der Büsche noch tiefer ins Wasser und an den Rändern bilden sich kleine Eisschichten.

Ich versuche, die Stille dieser zauberhaften Atmosphäre einzufangen.



Eine grobe Bleistiftskizze zeigt mir die ungefähre Bildaufteilung.

Die Flächen, die ich weiss, erhalten möchte, decke ich mit Maskier Flüssigkeit ab und lasse sie trocknen.

Ich befeuchte die gesamte Oberfläche. Dann überziehe ich den Himmel mit einer zarten Lasur aus Kobalt Blau und füge einen schmalen Lichtstreifen in Lichter Ocker ein.


Mit einer wässrigen Mischung aus Kobalt Blau und Siena gebr. lege ich grob die Vegetation an. Den Vordergrund betone ich mit Siena gebrannt.

Ich arbeite Vorder - und Hintergrund stärker aus damit später die weissen Flächen sichtbarer sind.


Die feuchten Aufträge lassen mein Papier wellig werden. Da auf diese Weise sich die Farben in den Vertiefungen sammeln befestige ich den Bogen mit einem Klebeband und lasse es erneut trocknen, bevor ich weitermale. Das Papier hat sich später geglättet.










Den Baumstamm im Vordergrund male ich mit einem Flachpinsel und unterschiedlichen Brauntönen. (u.a. Umbra Natur und Umbra gebrannt, lichter Ocker und Siena gebr., sowie Kobaltblau )

Anstelle eines Flachpinsels wäre auch ein Spachtel denkbar.

Das spärliche Blattwerk trage ich auf mit einem Rundpinsel und zartem Umbra gebrannt.












Nach dem vollständigen Trocknen entferne ich die Maskier Flüssigkeit mit einem leichten Rubbeln.


Nun arbeite ich den Hintergrund links und rechts noch etwas mehr aus.








Das spärliche Laub der Bäume im Vordergrund trage ich mit einem Flachpinsel auf.

Mit etwas Siena gebrannt setze ich kleine Farbtupfer in Form von einzelnen Blättern.


Ein Aquarell ist nie die genaue Wiedergabe einer Situation. Sie soll die Stimmung eines Augenblicks vermitteln und die Gefühle des Betrachters wecken.


Last but not least macht es aber auch Freude, einfach die Farben des Winters in abstrakter Form wiederzugeben.



So viel zum Thema Winter und Schnee. Damit schliesse ich diese Übungsserie. Es wäre schön, ab und zu einmal Rückmeldungen zu erhalten. Wer mir sein Werk übermitteln will kann dies über proch.katharina@gmail.com tun.

Ich bin offen für Vorschläge und neue Themen

Katharina















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