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Aquarell - Wasser - Boote

Autorenbild: Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden
Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden
vor 4 Tagen
2 Min. Lesezeit

mit Anleitung



Ferienerinnerung
Ferienerinnerung

Ferienerinnerung verlängert den Urlaub. Sie füllen die Speicher auf dem Handy im Nu, sichert man sie nicht in einer Cloud oder, wie es häufig geschieht, in einem Fotoalbum. Die Schönsten landen dann womöglich in einem Bilderrahmen und schmücken die gute Stube.

Eine besonders reizvolle Art, die Erinnerung festzuhalten ist, sie in einem Aquarell zu verewigen.


Ich will heute nicht viel über Wasser und seine Eigenschaften schreiben. Darüber habe ich bereits in den letzten Blogeinträgen ausführlich berichtet. Nur so viel:

Eine Eigenschaft des Wassers ist, dass es niemals in einen starren Zustand gerät, ausser, wenn es friert. Wasser ist ständig in Bewegung. Das bedeutet, dass auch die Gegenstände, die sich im oder auf dem Wasser befinden, nicht stillstehen. Die Art der Bewegung ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie: Mond, Wind oder technischen Antrieb wie Bootsmotoren.

Ich zeige euch mit meiner Anleitung, wie eine einfache Aquarellskizze entsteht, die ihr auch ohne grosse Vorbereitung vor Ort anfertigen könnt.

Die Boote auf dem Titelbild liegen still im nur leicht bewegten Wasser. Aus diesem Grund gibt es kaum Verzerrungen. Was hier auffällt sind die hellen Schatten der Segel im Wasser. Die Spiegelungen bewegen sich auf den Betrachter zu.


Anleitung

Farben: ein zartes Grau aus Gebrannter Siena und Kobalt Blau

Umbra gebrannt und Ultramarin

  1. eine Zeichnung anfertigen.

  2. Papier anfeuchten.






  1. die Segel setzen mit einer sehr feinen Schicht Grau aus Gebr. Siena und Kobalt Blau.

    Die Segelstangen mit dunklem Braun setzen.





  1. Bootsrümpfe mit der gleichen, aber stärkeren Mischung malen.






  1. nun die Schatten einfügen.



  1. Dem Wasser Farbe geben, dabei Flecken setzen in unterschiedlichen Grautönen. Die hellen Schatten der Segel auslassen.

  2. den Himmel mit Kobaltblau einsetzen. (am oberen Rand des Papiers beginnen und abwärts arbeiten, dabei immer mehr Wasser zufügen)

  3. Zum Schluss den Segeln im unteren Bereich etwas Farbe mit zartem Gebr. Siena geben, denn in ihnen spiegeln sich die Farben der Bootsrümpfe und die Querstangen an den Segeln anbringen.


Vielleicht findet ihr in dem Fundus eurer Urlaubfotos ein ähnliches Sujet.


Und hier noch den obligatorischen Spruch:


 In seinem „Gesang der Geister über den Wassern“ verglich

Johann Wolfgang von Goethe die menschliche Seele mit dem Element:

„Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind!“.


Viel Glück und einen wundervollen Herbst

Katharina




















































 
 
 

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