• Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden

Homeschooling 2

Aktualisiert: Apr 17


Heute bringe ich Fortsetzung vom Thema "Herbstblätter". Ich hoffe, alle haben fleissig geübt und ich darf am Ende die so entstandenen Arbeiten in meinem Blog zeigen.


Ein gutes Aquarell besteht aus klaren Farbklängen, welche sich gegenseitig unterstützen. Daher bin ich besonders sorgfältig im Mischen der Farben. Anfällig auf kleinste Verunreinigungen sind die Gelb- und Rottöne. Aus diesem Grund bestehe ich im Kurs auch ständig auf reinem Wasser und sauberen Pinseln.



Wir sehen auf den obigen Abbildungen den Aufbau des Aquarells durch fein gesetzte Lasuren.

Auch diese sind zügig aufgetragen und geben den Blättern mehr Struktur. Hier habe ich eine weitere Farbe hinzugenommen. 1. gelb mit einer Spur Zinnoberrot

2. Umbra gebrannt für die Stiele

3. gebrannte Siena für die Blätter

Um eine zweite Farbschicht aufzutragen muss die erste vollkommen getrocknet sein. Auch dann heisst es, zügig arbeiten, um ein Auflösen der ersten Farbschicht zu verhindern.

Das bedingt, dass ich weitere Farben hinzunehme.



Diese Brombeerblätter haben die gleiche Farbgebung wie die Buchenblätter auf der oberen Abbildung. Doch habe ich hier in den noch feuchten Auftrag die Farbe Krapplack hinzugenommen für die Blattspitzen.

Um die Leuchtkraft der Blätter hervorzuheben werden sie zum Teil mit einem Zitronengelb verstärkt.


So sehen meine Brombeerblätter inzwischen aus. Ich zeichne die Umrisse mit einem weichen Bleistift leicht vor.

Ich gestehe: es ist nicht einfach wenn man gegenständlich malen möchte.

Ein Hinweis: helle Flächen lassen sich mit einem Wattestäbchen aus der feuchten Farbe herausholen.

In den Schattenpartien ist die Verwendung der Farbe Blau unumgänglich.


























Die Farben der Rotbuche sind schwieriger darzustellen. Es braucht ein wenig Übung damit das Mischen nicht in einem trüben Grauton endet.

Zuerst einmal lege ich den Grundton an in einem zarten Grünton wie oben angezeigt.

Dann wird Schicht um Schicht darübergelegt.


Am Tag darauf war auch dieser kleine Ast verdorrt. Ich nahm mir diesmal die Rückseite der Blätter vor und die hatten eine andere Farbe.


Manchem fällt es nicht leicht, das Sujet im Raum zu platzieren. Wer Mühe damit hat kann, wie hier auf dem Bild, mit dem Blattstiel beginnen.
















































Ich denke, das reicht erst einmal für weitere Studien.


Bis zur nächsten Fortsetzung, in der ich mehr über Lasuren berichte, wünsche ich gutes Gelingen.


Katharina


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