© 2016 Katharina Proch

MEIN ARBEITSBUCH

July 7, 2019

Seit mehreren Jahren führe ich ein Arbeitsbuch welches gleichzeitig eine Art Tagebuch ist. In diesem Buch beschreibe ich meine Ideen und wie ich sie auszuführen gedenke. Auch halte ich darin fest, welche Themen ich mit meinen Schülern erarbeiten möchte. So ist es mir möglich, gezielt den Unterricht zu beginnen, sowie auf gewisse Arbeiten zurückzugreifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Aus dem einen Buch sind inzwischen mehrere geworden.

 

Selbstverständlich beinhalten diese Bücher eine Menge Zeichnungen. Auch solche, die nicht zwangsläufig mit dem Unterricht zu tun haben.

 

                                   Aussicht aus meinem Atelier auf den Acker

 

Ich habe festgestellt, dass mir diese Art Buchführung Vieles erleichtert, mir hilft, den Faden nicht zu verlieren.

 

                                 Tuschezeichnungen von Obfelden

 

In einem Tagebuch stehen schliesslich auch persönliche Dinge wie die Hochzeit meiner Kinder, die Geburten der Enkel, politische Ereignisse und die weniger angenehmen wie der Tod eines nahestehenden Menschen.

Und immer wieder spielt auch das Wetter eine Rolle.

 

 Dagegen ist das Zeichnen, vor allem das konstruktive, immer wieder ein Thema in meinen Kursen.

 

Bevor ich den Unterricht starte übe ich.

 

 

Das Figürliche war schon Inhalt mehrerer Kursnachmittage. Wir beschäftigten uns z.B. mit der Biografie des Malers "Egon Schiele", den ich immer schon bewunderte.

 

Der nackte menschliche Körper bildet die Grundlage für das figürliche Zeichnen. Es ist fast unmöglich, eine bekleidete Gestalt richtig zu zeichnen, wenn man ihre Formen unter der Kleidung nur erahnen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hin und wieder organisiere ich ein Aktmodel für einen Nachmittag. Christine, eine meiner Schülerinnen

sitzt an der Quelle und vermittelt diese.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                               

        

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den "Linien" kommen beim Zeichnen verschiedene Aufgaben zu. Die "Konturlinie" z.B. trennt in einer Zeichnung die positiven von den negativen Formen. (die Figur vom Hintergrund) Sie kann energisch, einfühlsam, vorsichtig , draufgängerisch oder fliessend sein. Ändert man die Linienführung so ändert sich auch ihr subjektiver Ausdruck. Sie trägt somit zum Charakter der Zeichnung bei.

Bei der räumlichen Zeichnung, "Konstruktiv" genannt, erzielt man Plastizität.

 

Folgendes sollte man beim Zeichnen beachten:vertikale und diagonale Linien bringen Bewegung ins Bild, horizontale und vertikale Linien machen ein Bild stabiler und statischer.

 

 

 

 

 

Setzt man eine Figur in den Raum ist die Perspektive sehr wichtig. Erst wenn man die Verkürzung eines Körpers überzeugend wiedergeben kann ist eine Zeichnung gelungen.

 

 

 

Um dies zu vermitteln habe ich mir auch hierüber Notizen gemacht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einfachen Gegenständen wie den Bauklötzen meiner Kinder lassen sich konstruktive Formen gut üben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal bin ich selbst überrascht über den Inhalt meiner Bücher nach so vielen Jahren,

 

 

    über die unterschiedlichsten Themen, mit denen ich die Malfrauen schon konfrontiert habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       Holzschnitte zum Thema "Rhemember me"

 

 

      Dass ich das Thema "Akt" auch im Holzschnitt verwendet habe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        und auch digital festgehalten ist selbstverständlich.

 

         Sprüche von anderen Künstlern, vor allem von namhaften, sollen anregen und Mut machen.

 

                                  die Arbeit im Atelier

 

                                   Digitale Arbeiten zum Thema "I`m in the mood"

 

Hinweise auf Austellungen sind ebenso zu finden wie Berichte über  gemeinsame Museumsbesuche

 

                                        naturkundliches Museum in Zürich

    

                                       Ausstellung "Rama und Sita" im Rietbergmuseum Zürich

 

Diese Bücher sind inzwischen zu Objekten geworden. Es mag ein altmodisches Mittel zu sein in Zeiten des Internets. Aber sie bedeuten mir viel.

 

 

 

 

 

 

 

 

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