© 2016 Katharina Proch

STEINE und nochmals STEINE

April 22, 2019

"Ich werfe dir einen Stein in den Garten"  sagt man wenn man sich bedanken möchte für Etwas und eine Gegenleistung erwartet wird. Ursprünglich hatte diese Redewendung wohl einen anderen Grund. Über den eigentlichen ist man sich bis heute nicht einig.

Man sagt aber auch:"In Stein gemeisselt", was heisst, das an einer Tatsache nicht zu rütteln ist.  Wenn man "einen Stein im Brett hat" so bedeutet dies, dass man dieser Person sehr sympatisch ist, ganz gegenteilig zu"Steine, die man dir in den Weg legen möchte".

Etwas ist "In Stein gemeisselt" wenn es von grosser Dauer ist.

 

Warum ist da diese Faszination für Steine?

Wir reden von der "Steinzeit", benutzen den Stein für Grabmäler und meisseln Skulpturen in Stein, ganz zu schweigen von der Liebe zu Edelsteinen. Der Stein ist Ausdruck von Beständigkeit, von Schutz und Kraft. Selbst zur Heilung verschiedenster Krankheiten und Gemütszuständen dient er uns. Man sagt ihnen heilsame Kräfte nach. Wir bauen unsere Häuser aus Stein. Unsere gesamte Erdgeschichte wird beurteilt durch Steinschichten.

 

Künstlerisch ist der Stein ebenfalls von grosser Bedeutung. Schon in der Antike entstanden wundervolle Skulpturen und Denkmäler.

 

Die Frauen der Malgruppe gehören zu der Fangruppe. Sie versuchen heute, die Strukturen und Farben der Steine wiederzugeben.Dazu benutzen sie dieses Mal die Aquarellfarben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                  Hier noch ein Sprichwort von Johann Wolfgang von Goethe

 

                 "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man

             etwas Schönes bauen."

 

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