© 2016 Katharina Proch

Still die Nacht, dunkel - den Schmerz ankündend .........

December 14, 2017

Still die Nacht, dunkel-den Schmerz ankündend                                                                                                                               

wie so oft - im Wechsel des Wetters begründet,

dann dieses plötzliche Licht - kaltes Licht

 

knirschend unter den Füssen den

Geräuschen der Jugend nachspüren,

die Dumpfheit aus dem Kopf,

dem Herz vertreibend.

 

schwer lastet das kalte Weiss

auf den feingewirkten Netzen

des Astwerks.

 

lustvolles Testen der schaumigen

Masse auf der Zunge.

 

nochmals Kind sein? - Nein -

 

fühlen wie ein Kind - sich dem

Zauber öffnen -

bereit sein für den Wechsel.

                    

                                                                   K. Proch 2002

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                Spaziergang an der Reuss

 

Ein Hobby von mir ist das fotografieren von Schneespuren. Es sind mittlerweile hunderte von ihnen, die in meinem Computer darauf warten, verabeitet zu werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es soll ja Menschen geben, die dem Winter und dem Schnee nichts abgewinnen können. Wie arm wäre ein Jahr ohne diese Zeit der Stille, wie traurig ohne den Zauber der weissen Pracht.

Vielleicht dauert er manchmal ein wenig lang und ist gar zu hart. Umso grösser ist dann die Freude über das Frühlingserwachen.

Wir sollten die Winterzeit nutzen um uns menschlich wieder näher zu kommen, wieder mehr einander zuhören und miteinander reden.

Und schliesslich: Ohne Schnee kein Skifahren oder Schlitteln, ohne Kälte keine Eisbahn.

 

 

                                                              Impressionen vom Türlersee

 

 

 

 

 

 

 

Still liegt der See, doch schläft er nicht.

Da ist ein Schmerz, ein Stöhnen bis das Herz ihm bricht.

Still liegt der See, doch schläft er nicht.      

                                           

                                                                               K.Proch Winter 2012  

 

 

 

 

 

 

                                Niemals vergesse ich die Kamera wenn ich durch die Landschaft streife.

 

 ein Dezembermorgen am Türlersee                aufgenommen am 03.12.2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Winter mit seinen krassen Farben und Formen inspiriert mich nicht nur in der Aquarellmalerei, sondern ebenso im Holzschnitt.

 

 

 

                                               Es entstanden  etliche Landschaften in schwarz weiss.

 

           Der Winter ist aber nicht farblos. Auch hier reflektiert der Schnee die Farben seiner Umgebung.

 

 

Bald naht erneut ein Jahreswechsel, lässt uns wieder gute Vorsätze fassen für das kommende Jahr. Nehmen wir uns bloss nicht zuviel vor. Achten wir lieber darauf, dass wir aus den vergangenen Fehlern lernen. Geniessen wir die Gegenwart, lassen wir uns überraschen. Es wird niemals mehr wie es war.

 

Ich wünsche allen, die wie ich Freude an der Natur haben, offene Augen für die Schönheiten unserer Erde. 

 

 

 

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