© 2016 Katharina Proch

Regulas Garten

July 3, 2017

 

 

 

Am letzten Mittwochnachmittag folgten wir der Einladung von Regula Zellweger, Journalistin und eifrige Blogschreiberin, um in ihrem Garten zu aquarellieren. Diesen Termin hatten wir schon vor einer Weile abgemacht. Die Wettervorhersage war vernichtend. Es sollte kalt werden und viel regnen. "Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt". heisst ein Sprichwort. Die Sonne liess sich zwar nur ab und zu sehen, doch regnete es erst gegen 17 Uhr. Wir konnten diesen romantischen Garten noch geniessen und einige Eindrücke aufs Papier bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir trafen nach und nach gegen 14 Uhr am Küferweg 4 in Obfelden ein. Sofort verteilten sich die Damen im Garten und durchstreiften ihn.

Dieser Fleck ist ein kleines Paradies. Monet würde neidisch werden bei seinem Anblick.

Hier blühen die Seerosen üppig in leuchtendem Pink und das Quaken der Frösche zeigte ihr Wohlbefinden in dieser Wasserlandschaft. Einheimisches und Exotisches gedeihen wild durcheinander, was eine Vielzahl an Grüntönen hervorbringt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Wahl eines Sujets fiel allen schwer und so liessen wir diese Vielfalt erst einmal auf uns wirken. Um es den Damen einfacher zu machen hatte ich ihnen ein paar gestalterische Vorüberlegungen notiert um ihnen den Einstieg in den Bildaufbau zu erleichtern:

 

Ich plädierte für eine Skizze vorab. Sie erscheint mir oft wichtiger als teure Malmittel. Nicht auf Anhieb erschliesst sich ein Motiv. Unbefangenes Schauen und Geniessen rückt die Dinge von selbst in den Mittelpunkt. Wenn ich die Bildelemente plaziert habe, die Leerflächen festgelegt, bestimme ich die Farben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Bildaufbau ist die Augenhöhe entscheident. Sie bestimmt die räumliche Tiefe. Und nicht zu vergessen ist der Lichteinfall. Erst durch die Schatten erhält ein Bild Plastizität.

Eigentlich sollte sich diese Vorgehensweise längst in den Köpfen etabliert haben. Schliesslich malen wir schon seit ungefähr 20 Jahren miteinander. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige von uns verzogen sich in die hintersten Winkel    dieser Oase. Dort sassen sie inmitten der Natur und

liessen sich auf ihr Sujet ein. Die Kaffepause ging total vergessen. Dabei war im Innern des verwunschenen Hauses der Tisch beladen mit den feinsten Backwaren und die Kaffemaschine stand bereit.

Regula hatte keine Zeit zum Aquarellieren. Sie fotografierte eifrig den Fortgang der Arbeiten und zog sich zwischendurch in die Küche zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                  Ab und zu konnte ich ein paar Ratschläge loswerden.

 

 

                                   Unser Tun wurde gelegentlich beäugt von interessierten Besuchern

 

 

 

 

 

 

                                   Regula überraschte uns später mit einem Apero der besonderen Art.

 

                                                                   Sie verriet sogar ihr Rezept.

 

                                                                             Sonnenkranz:

                                                       2 runde Kuchenteige (auch Blätterteig)

                               Grüne oder schwarze Olivenpaste auf die Hälfte der einen Platte verstreichen.

                               Auf die andere Hälfte Pesto Rosso oder Ähnliches verteilen.

                               2. Teigplatte darüber legen.

                               Die Mitte mit einer Tasse beschweren und von dort aus die Teige durchschneiden(16 mal),

                               jeden Strahl anheben, 2 x drehen.

                               Sonne mit Eigelb bestreichen und bei 200 Grad goldbraun backen.

 

 

 

        Ich kann versichern, dass es wunderbar schmeckte. Dazu servierte sie uns einen Champagner!!

        Wir genossen es in vollen Zügen und fühlten uns rundherum gut in diesem heimeligen Umfeld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                      

 

 

                                   

 

                                      Hier die begonnen Arbeiten. Die Fertigstellung findet später statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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