• Katharina Proch Pleiss - Malschule Obfelden

Landschaft und Leben an der Reuss









Meine Sicht auf die Reuss


Die Reuss ist mit ihren 164 Kilometern Länge der viertgrösste Fluss der Schweiz. Sie entspringt im Gotthardmassiv, genauer am Gotthardpass und Furkapass auf 2431 M ü.M. Die Gotthardreuss und die Furkareuss vereinigen sich im Urserental und fliessen nach Osten. Bei Andermatt biegt der Fluss nach Norden ab und durchquert die Schöllenenschlucht. Nach Überwindung mehrerer Schluchten fliesst sie durch die breite Ebene des Urner Reusstals bis sie bei Flüelen in den Vierwaldstättersee mündet. Diesen verlässt sie bei Luzern und fliesst dann als breiter Fluss mit vielen Windungen durch das Reusstal, vorbei an alten Städten wie Bremgarten und Mellingen. Unterhalb von Windisch mündet sie beim Wasserschloss in die Aare und letztendlich auch in den Rhein und die Nordsee.

Informationen aus Wikipedia

Hier bei Rottenschwil erreicht sie eine beachtliche Breite und bietet der Vogelwelt ein vorzügliches Rückzugsgebiet.


Das Naturschutzgebiet Stille Reuss ist eines der biologisch wertvollsten und vielfältigsten Stillgewässer der Schweiz. Nasse Geländemulden und ausgetrocknete Tümpel beheimaten eine vielfältige Vegetation und einen reichhaltigen Tierbestand.

Unter den nachgewiesenen Vogelarten von 241 finden sich viele Raritäten in den Auenwäldern. Selbst der rosa Flamingo hat sich dort eingefunden.

Damit das Naturschutzgebiet in seiner Schönheit und als Lebensraum vieler, zum Teil seltener oder gefährdeter Pflanzen- und Tierarten erhalten werden kann, sollte man die Wege nicht verlassen, Pflanzen und Tiere nicht stören und somit Hunde an der Leine lassen.

Die Reuss ist ein Erholungsgebiet erster Güte. Sie wird geschätzt von Jung und Alt und bietet viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

An Sonn-und Feiertagen sind hier viele Menschen anzutreffen. Neben Vogelliebhabern mit ihren aufwendigen Ferngläsern trifft man auf Jogger und Radfahrer. Auf dem Wasser tummeln sich die Boote. Eingerichtete Grillplätze erlauben offene Feuer an denen man kleine und grosse Köstlichkeiten zubereitet.

Frühstück im Grünen.

Wer Ruhe und Einsamkeit sucht wandert entlang der Reuss durch die Auen.

In den üppigen Wiesen gedeiht so manches Kleinod.

Dieses viele Grün ist Balsam für müde Augen und gestresste Seelen.

Sommervögel finden paradisische Zustände.

Im Juni kann man den sog. Froschregen erleben, wenn hunderte kleiner, junger Kröten auf den Flurwegen wandern. Heimisch sind der Grasfrosch, Wasserfrosch, Erdkröte und der Kammolch.

Es ist auch ein Grund warum sich Kraniche und Störche hier so wohl fühlen.


Nicht nur auf dem Reussdamm lässt es sich hervorragend wandern. Viele Wege an beiden Ufern laden zu Entdeckungstouren ein. Die mächtigen Bäume ragen bis in den Himmel und sorgen für ausreichend Schatten.

Alte mächtige Weiden säumen die Ufer und das angrenzende Auenland.

Sie sind die Lieblingsspeise der Biber, die sich in den letzten Jahren hier niedergelassen haben.

Eine üppige Vegetation besticht durch Vielfältigkeit.


Der Herbst ist die malerischste Zeit des Jahres an der Reuss. Jede Ansicht ist ein Gemälde.

Wenn die Reuss im Frühjahr Hochwasser mit sich führt und den Damm streckenweise überflutet steht im Maschwander Ried das Wasser. Ein Spaziergang durch diese Auenlandschaft ist immer wieder ein Erlebnis. Besonders zauberhaft zeigt sich diese Gegend nach frostigen Nächten.




Die Landschaft an der Reuss inspiriert die Menschen auf unterschiedliche Weise. Im Frühjahr und Sommer dominiert die Farbe Grün.




Die Farbe Grün

Die Grüntöne, die in der Natur vorherrschen, sind äusserst fein abgestuft.

Es existieren hier eine grosse Anzahl verschiedener Grüntöne, von leuchtenden, transparenten bis zu dunklen, deckenden Tönen.

Wir können beobachten, wie die Jahreszeiten das Grün verändern. Der Grund ist neben den Wetterbedingungen meist einfallendes Sonnenlicht. Es zaubert ein anderes Grün hervor als es im Schatten eines Baumes zu finden ist. Junge, zarte Blätter wirken transparent, dickpflanzliche wirken häufig dunkel und glänzend. Ist das Grün eines nahen Buschs vibrierend, von warmer Qualität und vielfältig, so wirken Grünflächen in der Ferne und in Schattenbereichen eher kühl, bläulich und transparent.




Reuss meine Interpretationen mit Aquarellfarben











7 Ansichten

© 2016 Katharina Proch